Wissenslandkarten

Eine interessante Form Wissen in Schulen zu identifizieren sind die so genannten Wissenslandkarten. Sie können beispielsweise angefertigt werden im Vorfeld einer Gütesiegelbewerbung oder der Qualitätsanalyse (QA).

Wissenslandkarten sind eine grafische Form der Darstellung von Wissen in der Schule. Als Wissenslandkarten werden im Wissensmanagement grafische Verzeichnisse von Wissensträgern, Wissensbeständen, Wissensquellen, Wissensentwicklung, Wissensstrukturen oder Wissensanwendungen bezeichnet. Sie dienen vor allem der Identifikation von Wissen in Organisationen um Arbeitsabläufe effektiver und effizienter zu gestalten und referenzieren auf Expertenwissen, Teamwissen, Wissensentwicklungsstationen sowie organisationale Fähigkeiten und Abläufe.

Das Ziel von Wissenslandkarten ist es, Transparenz über schulinternes und/oder –externes Wissen zu schaffen. Durch die Wissenstransparenz fördern Wissenslandkarten die Nutzung vorhandenen Wissens durch z. B. das Auffinden von Wissensträgern, ob es sich dabei nun um Personen oder Dokumente handelt. Schulen können dadurch interne und externe Ressourcen rascher erfassen, den Zugriff auf benötigtes Wissen erleichtern und beschleunigen, dieses Wissen effizienter nutzen und damit die eigene Reaktionsfähigkeit erhöhen. Beispiel: Welcher Kollege hat externe Kontakte zu den lokalen Arbeitskreise Schule/Wirtschaft? Welcher Kollege kennt welche Unternehmen die man bezüglich Praktikaplätze ansprechen kann? Welcher Kollege kennt externe Quellen, die helfen Betriebserkundungen für Schüler oder Lehrerbetriebspraktika zu organisieren? usw.